Berichte

 

Die Berichte des Obst- und Gartenbauverein Stuttgart-Vaihingen e.V. aus dem Jahr 2015 sehen auf dieser Seite, für andere Jahre wählen Sie bitte aus:

 

 

Bericht zum 38. Vaihinger Weihnachtsmarkt vom 28. bis 29.11.2015

Bei wechselhaftem Wetter startete der diesjährige Weihnachtsmarkt. Am Samstag in der Frühe zeigte sich der Marktplatz mit einer leichten Schneedecke, die jedoch nach und nach dahinschmolz.
Trotz durchweg bedecktem Himmel gab es zum Glück außer zeitweise etwas Nieselregen keine weiteren Niederschläge.
Der OGV Vaihingen präsentierte sich auf dem oberen Marktplatz in der Nähe des Pavillons.
Wie in den Vorjahren gab es handgefertigte Maultaschen und heißen, leckeren Glühwein zu konsumieren. Bis Marktende wechselten ca. 700 Maultaschen und 120 Liter Glühwein die Besitzer.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen aktiven Helfern für Ihren Einsatz.
Manfred Seher


Bericht zum Besuch einer Besenwirtschaft am 31.10.2015

Am 31.10.2015 trafen wir uns um 12:00 Uhr im Nerz-Besen in Stuttgart-Hofen, der exklusiv für uns geöffnet war. Das optimale Herbstwetter nutzten einige Wanderer zu einem Spaziergang entlang des Neckars von Münster nach Hofen. Besonders reizvoll war der Ausblick auf die im Herbstlaub in allen Farben leuchtenden Weinberge.
Die Wirtsleute vom Nerz-Besen waren schon bereit, uns Ihre reiche Auswahl an besentypischen Gerichten anzubieten. Auch die Weine aus eigenem Anbau haben uns hervorragend gemundet.
Dieses Jahr waren etwas weniger Gäste als im Vorjahr anwesend. Trotzdem war die Stimmung auch dank des Einsatzes von Horst Schäufele mit seinen musikalischen Einlagen so gut wie lange nicht. Den Heimweg konnte jede/r individuell bequem mit der Straßenbahn antreten.
Manfred Seher


Bericht über das 15. Apfelfest 2015

Am 26. Und 27. September 2015 fand in Zusammenarbeit mit dem Team vom Pflanzenhof das traditionelle 15. Apfelfest statt. An vielen Stationen konnte man sich über alle Themen rund um den Garten bzw. Balkon umfassend informieren. Es wurden an verschiedenen Ständen diverse Produkte zur Information und Kauf angeboten.
Für die zahlreichen kleinen Gäste gab es viel zu bestaunen, dabei war das Apfelsaftpressen wieder der grosse Renner.
Für das leibliche Wohl sorgte wie in den Vorjahren der OGV-Vaihingen. Dabei gab es Maultaschen, selbstgebackenen Kuchen und Kaffee, Zwiebelkuchen sowie Neuer (und alter) Wein.
Wie im Vorjahr kamen dank des herrlichen Herbstwetters zahlreiche Gäste.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Auf- und Abbauteam, die Organisatoren sowie an alle Helfer an unseren Verkaufsständen.
Manfred Seher


Tageslehrfahrt nach Heidelberg am 17.September 2015

Pünktlich um 8:30 starteten wir traditionsgemäß mit Omnibusreisen - Reble mit dem Fahrer, Herr Hans Hausmann, zu unserer Tageslehrfahrt nach Heidelberg. Die Teilnehmerzahl war mit 38 Personen guter Durchschnitt.
Bei der Abfahrt in Vaihingen war es noch niederschlagsfrei. Aber der Blick zum Himmel verhieß nichts Gutes. So ließ dann auch der Regen nicht allzu lange auf sich warten. Trotzdem war die Stimmung im Bus gut. Unser Fahrer musste dann auch mehrmals die Route ändern, um die größten Staus zu umfahren. So erreichten wir über Bietigheim - Bissingen, Sinsheim, Leimen pünktlich unser Ziel Heidelberg.
Dort erwartete uns schon der Reiseführer zur Altstadtführung ( zu Fuß ). Durch die vielen Regenschirme und den Regen entstand eine besondere Geräuschkulisse, wodurch sich die Verständigung etwas schwierig gestaltete. Freude bereitete es auch, wenn es manchem vom Schirm des Nachbarn in den Nacken tropfte. Trotz allem versuchte der Stadtführer sein Bestes, seine interessanten Informationen herüberzubringen. Dies gelang am angenehmsten im Schutz der Kirchen.
So schrumpfte die anfangs 24 Personen zählende Gruppe wetterbedingt auf 7 Personen . Der Rest zog es vor, sich in den zahlreichen Gaststätten kulinarischen Genüssen hinzugeben.
Es war schade, dass man wegen des Dauerregens in der freien Zeit nicht mehr unternehmen konnte, als einige Mitbringsel einzukaufen.
Nachdem sich alle frisch gestärkt um 15:00 Uhr beim Bus eingefunden hatten, konnte mit der Rückfahrt begonnen werden. Diese führte uns durch das landschaftlich reizvolle Neckartal über Neckarsteinach, Eberbach, Burg Hornberg, Bad Friedrichshall Richtung Heilbronn. Zielstrebig fuhren wir mitten hinein in den feierabendlichen Heilbronner Dauerstau. Um die Zeit, die wir zu früh waren, zu überbrücken, wäre ein Umweg durch die Weinberge die bessere Alternative gewesen.
Letztendlich erreichten wir unser Ziel zur Abschlusseinkehr in Ilsfeld - Helfenberg.
Von den Wirtsleuten des "Weinstüble am Helfenberg", Fam. Binder mit Team, wurden wir schon erwartet. Aus der reichhaltigen Speisekarte war für jeden Geschmack etwas zu finden. Dabei darf man den leckeren Wein nicht vergessen. Ob Rot - Weiß - oder Rose, alle fanden je nach Geschmack das passende Viertele ( oder mehrere). Beim gemütlichen Beisammensein rückte der vergangene Regentag total in den Hintergrund.
So mussten wir nach dem Motto :" Wenn´s am schönsten ist, soll man gehen" um 19:30Uhr leider die Heimreise antreten. Nach einer entspannten Rückfahrt und einigen lustigen Witzen vom Fahrer erreichten wir um 21:00 Uhr Vaihingen.
Manfred Seher


Sommerschnitt-Unterweisung am 8. August 2015 im Lehrgarten
unter Leitung von Obstbaumeister Andreas Siegele

Wetterbedingt (35°C, Sonne pur!) kamen zu dieser Traditionsveranstaltung nur 25 Personen. Eine gewöhnungsbedürftige Teilnehmerzahl; erfreulich die sieben für uns neuen Gesichter unter ihnen!

Da - wie unschwer zu erkennen war - sowohl Obstbäume als auch Beerensträucher unter der seit 6 Wochen anhaltenden Trockenheit leiden, verzichtete A. Siegele zur Vermeidung weiterer (Sonnenbrand) Schäden an Früchten und Gehölzen auf den Einsatz der Schere und beschränkte sich - von der Entfernung einiger Wasserschosse durch Ausreißen - auf mündliche Angaben, Empfehlungen und Tipps.

Dazu gehörte z. B. die Aufklärung über den Befall der Birnbäume mit dem vom Chinawacholder übertragenen Birnengitterrost, das Anlegen von Obstmadenfanggürteln zur Bekämpfung des beim „Brettacher“ festgestellten Apfelwicklers, die bodennahe Entfernung der abgetragenen Sommerhimbeerruten unmittelbar nach der Ernte, den Pflanzenschutz im Hobbyobstbau usw.

Am 1998 als Halbstamm gepflanzten „Stuttgarter Geißhirtle“ wurde konkurrierende Stammverlängerung auf Zapfen weggesägt; laut A. Siegele eine für den Baum unumgängliche Maßnahme.
Richard Mochel


Bericht zum 18. Sommerfest am 27. / 28. Juni 2015 im Lehrgarten

Analog dem 2014 zwecks Kostenreduzierung umgesetzten Beschluss und den dabei gewonnenen Erfahrungen wurden für diese Veranstaltung wieder die gleichen 2 Zelte sowie die Holzbude aufgebaut und von der Firma Beilharz GmbH erneut ein Getränkeausschank-Anhänger angemietet.

Das aus Alters- und Gesundheitsgründen erneut verkleinerte Arbeitsteam begann am 24. Juni mit dem Aufbau; die letzten Abbauarbeiten erfolgten am 7. Juli.

Die entgegen der Wettervorhersage am Samstag bereits vor der Eröffnung einsetzenden und mehrfach wiederkehrenden Regenschauer endeten rechtzeitig vor dem abendlichen Auftritt von Alleinunterhalter Jörg Langer, der die Anwesenden im bis auf den letzten Platz gefüllten Zelt 5 Std. lang begeisterte.

Der niederschlagsfreie Sonntag mit viel Sonne, angenehmen 24°C, vielen Besuchern und musikalischer Unterhaltung durch die Alphornbläser aus Scharenstetten sowie Handharmonika-Virtuose Horst Schäufele übertraf in puncto Umsatz alle Erwartungen. Am späten Abend waren nur noch Getränke und einige Maultaschen übrig.

Somit können wir - obwohl uns das Wochenende keinen Rekordbesuch bescherte - mit dem Ablauf zufrieden sein. Allen Aktiven für ihre Mitarbeit vor, während und nach dem Fest, die vielen Kuchenspenden sowie allen Angehörigen und Gästen für ihr Kommen herzlichen Dank.

Da alle bisherigen Bitten um aktive Unterstützung des Lehrgarten-Arbeitsteams erfolglos geblieben sind, abschließend nochmals die Frage, wer gelegentlich o d e r jede Woche dem Verein dienstags behilflich sein kann.
Richard Mochel


Bericht zur Reise in den Bregenzer Wald vom 4. bis 8. Mai 2015

Die diesjährige 5-tätige Lehrfahrt fand auf Vorschlag des Reiseunternehmens anders als in den vergangenen Jahren bereits Anfang Mai statt.

1. Tag:

Die Reise begann bei etwas unbeständigem Wetter um 7:30 mit 42 Teilnehmern und führte über Hegau und die B 31 durch Lindau zum gewünschten Zielort Bregenz. Mit der sehr geräumigen Seilbahn fuhren wir hoch zum Bregenzer Hausberg, dem Pfänder (1064 m) und genossen die schöne Panoramasicht auf dem Bodensee, die Insel und nach Süden die umliegenden Bergzüge. Nach Bahnrückfahrt schloss sich ein kleiner gemütlicher Bummel an der bekannten und beliebten Bregenzer Seepromenade unweit der berühmten Seebühne an.
Anschließend ging es mit dem Bus entlang der Bregenzer Ache ins Hotel "Schiff" in Au - Lugen bei Schoppernau zum Abendessen.

Der Abschluss des Tages stand - zur allgemeinen freudigen Überraschung - ganz im Zeichen zu Ehren von Frau Cilly Strasser anlässlich der Feier zu ihrem runden Geburtstag.


2. Tag:

Nach dem Frühstück starteten wir zur großen Pässerundfahrt, allerdings begrenzt wegen jahreszeitlich bedingter teilweise gesperrter Zufahrten, in die Berge; so war die Silvrettahochalpenstraße noch nicht frei. Dennoch erlebten wir eine Bergwelt noch in ihrer ganzen Pracht (Paznauntal, an Ischgl, St. Anton vorbei auf den Hochtannbergpass nach Warth, Lech (schon schneefrei), Zürs) weiter ins Inntal, Mittagspause in Landeck, schließlich zurück nach Au zum Hotel mit gemütlichem Ausklang.


3. Tag:

An diesem wettermäßig nicht sehr günstigen Tag war ein "Besuch" in der benachbarten Schweiz vorgesehen. Die Fahrt führte uns über Dornbirn, Feldkirch, am Fürstentum Liechtenstein und Bad Ragaz vorbei im Kanton Graubünden nach Chur (älteste schweizer Stadt) und nach einer kleinen Verweildauer dort mit der sog. Arosabahn (ein sehr interessantes Bähnle, eine ausgesprochene Touristenattraktion) hinauf nach Arosa, als Urlaubs- und Kurort vor allem für die Winterzeit sehr bekannt. Leider konnten wir Arosa "dank" Regenwetters nur bei einem kurzen Spaziergang um den Obersee kennenlernen.
Bei der Rückfahrt hatten wir wettermäßig allerdings mehr Glück, mit dem "Bähnle" bis Chur. Abends Ausklang bei gemeinschaftlichen Zusammensein im Hotel.


4. Tag:

Der Ausflug am vorletzten Tag bei sonnigem Wetter führte uns in einer längeren Busfahrt durch die liebliche Landschaft des Bregenzerwaldes: immer wieder Wechsel von hellgrünen Grasflächen mit ebenso maigrünem Waldbewuchs, über Schwarzenberg, Egg und Hittisau nach Sulzberg, einem kleineren Ort mit einer eindrucksvollen Panoramasicht zur Mittagspause. Nach dem Besuch einer Käserei ging es weiter nach Oberstaufen, wo sich die Gelegenheit zu einem kleinen Bummel und Kaffeepause ergab. Am mittleren Nachmittag dann Rückkehr ins Hotel und abends wieder gemütliches Zusammensitzen als Abschluss.


5. Tag:

Am Abschiedstag starteten wir gleich nach dem Frühstück mit dem Ziel Bregenzerwälder Käsestraße, wo uns in einer Käserei ein umfangreiches Angebot "erwartete". Die Gelegenheit zum gezielten Einkauf wurde auch stark genutzt. Die weitere Rückfahrt führte uns über Hittisau und Balderschwang über den letzten Pass der Reise, den Riedbergpass (Deutschlands höchste Passstraße).

Den Abschluss bildete ein mittäglicher Aufenthalt in Oberstdorf, danach Heimfahrt durch das Allgäu (u.a. Kempten, Memmingen) bei bester Stimmung und allgemeiner Zufriedenheit dank den Organisatoren Hans Stumpp und Martin Reble am Steuer.

Den Genannten herzlicher Dank.

Georg Kahl


Bericht zum Blütenrundgang am 01. Mai 2015

Bei schlechtem Wetter, vor allem am Vormittag (Dauerregen), kamen ca. 30 Mitglieder am vereinbarten Treffpunkt (Alter Friedhof in Vaihingen) zum traditionellen Blütenrundgang am 1. Mai zusammen. Ziel war das Heslacher Waldheim am Dachswaldweg. Der Weg führte über´s Österfeld und Elsental, nach ca. 1 Stunde Gehzeit waren wir am Zielort, wo uns noch einige weitere Teilnehmer, die mit dem Bus vorausgefahren waren, erwarteten.
Leider war ein Sitzen im Freien wetterbedingt nicht möglich, aber „im Innern“ fanden wir noch reichlich Platz. Auch gastronomisch war alles „in Ordnung“, d. h. das Speise- und Getränkeangebot war vielseitig und recht umfangreich, wie bekannt und erwartet (Selbstbedienung und -abholung), alles hervorragende Voraussetzungen für die dann aufgeräumte und gute Stimmung, später am Nachmittag noch unterstützt von einer Jazz-Combo mit schmissigen Rhythmen.
Erfreulicherweise konnten wir noch einige uns bestens bekannte Kollegen vom Obstbauverein Böblingen begrüßen.
Insgesamt ein gemütlicher und fröhlicher Nachmittag in „vollster“ Harmonie und Zufriedenheit alles.
Dafür ein herzliches Dankeschön an den Organisator Hans Stumpp und seine Helfer.
Georg Kahl


Bericht über den Besuch bei der Theaterbühne "Rohrer Humorer e.V." am 28.03.2015 in der bewirteten Festhalle des TSV Rohr

An dem ersatzweise kurzfristig vorgezogenen Termin nahmen (nur) 16 Schnellentschlossene teil. Gespielt wurde und wird noch an den Wochenenden vom 10. - 25. April sowie 23. Oktober bis 5. Dezember 2015 die Boulevard-Komödie "Pretty Belinda".

Nach fast 15 wechselvollen Ehejahren steht bei der konfektsüchtigen Belinda und dem Casanova Edgar Nägele die Scheidung an. Wenige Tage zuvor verbringen die drei Freundinnen Viola Neckermann, Maggi Meyer und Belinda Nägele ein Verwöhnwochenende im Wellness-Hotel "Club Sonnenblick". Turbulente Episoden mit Fitnesstrainer Alex, dem Haarstylist Didi und dem Dessousverkäufer Henry erreichen ihren Höhepunkt im zufälligen Zusammentreffen mit dem Hotelgeschäftsführer, Belindas Ehemann Edgar.
Danach ändert sich sowohl für Belinda als auch Edgar alles!
Richard Mochel


Bericht zur Mitgliederversammlung am 14. März 2015 im Restaurant am Allianzstadion

Von den aktuell 128 Mitgliedern waren 37 anwesend. Ferner 4 Angehörige sowie vom Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart e.V. (KOV) Herr Udo Stauss. 1.Vorsitzender Georg Kahl hieß alle herzlich willkommen und informierte über die momentane Situation des Vereins.

Herr Stauss übermittelte Grüße vom KOV-Vorsitzenden Marcus Lümmle, erläuterte das Jahresarbeitsprogramm und warb für den Wettbewerb "?Stadtverschönerung Stuttgart". Seine Ausführungen beendete er mit dem Wunsch nach einer baldigen Lösung der Personalfrage und dem Fortbestand des Vereins über das Jahr 2016 hinaus.

Bei nur 1 Neuzugang hat sich durch den Tod von Erich Mezger, Gerhard Grieb, Martin Beil, Rosl Hofherr-Hohl, Franz Steidel, Marta Staib und Elfriede Stade sowie 4 Kündigungen auch 2014 der Mitgliederschwund fortgesetzt.

Im Anschluss an die Tätigkeits- und Rechenschaftsberichte erteilten die Anwesenden per Handzeichen dem Gesamtvorstand einstimmig Entlastung.

Abweichend vom bisherigen Turnus forderte Werner Grieb angesichts der umfangreichen Wahlen im nächsten Jahr, die heutige Kassenprüfer-(Wieder)wahl auf 1 Jahr zu begrenzen. Dem Antrag wurde stattgegeben; beide Kassenprüfer einstimmig für 1 weiteres Jahr im Amt bestätigt.

Für 10jährige Mitgliedschaft wurden

Walter Freitag
Manfred Hang
Rudolf Schneider
und Sandor Szab
mit dem bronzenen LOGL-Bäumchen

für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit
Hans Brommer
und Erwin Grieb
mit dem silbernen LOGL-Bäumchen

und für 40jährige Vereinstreue
Dieter Apelt
mit dem goldenen LOGL-Bäumchen, Urkunde und Wein-Präsent geehrt.

Manfred Seher wurde verspätet mit dem "grünen Apfel" ausgezeichnet!

Leider war keiner der Geehrten persönlich anwesend!!!

Mit detaillierten Infos zum Jahresprogramm 2015, der Bitte um Mitnahme der ausgelegten Broschüren, Flyer und KOV-Jahreshefte 2015 sowie dem blumigen bzw. flüssigen Dank an das Maultaschen-Team, der Köchin und diversen Heinzelmännchen endete die Versammlung gegen 17 Uhr 50.
Richard Mochel


Bericht zur Winterschnitt-Unterweisung am 28.02.2015 im OGV-Lehrgarten.

Der Einladung zu dieser für alle wieder kostenlosen Veranstaltung mit Obstbaumeister Andreas Siegele sind 42 Personen gefolgt.

Bei mäßigem Südwind, angenehmen 7°C und zeitweisem Sonnenschein erklärte und zeigte Siegele zunächst an den Vorjahrestrieben des 14-jährigen Weinstocks den Zapfenschnitt (kurzer Schnitt auf 2 Augen), den Fruchtrebenschnitt mit 4-5 Augen sowie den Tragrebenschnitt (hier werden 7-9 Augen belassen und der Trieb gebogen angeheftet).

Weiter ging es mit dem Beerenobst. Die in Hecken-/Spalierform an Drahtgerüsten kultivierten rot-, schwarz- und weißfrüchtigen Johannisbeeren tragen - ebenso wie die Stachelbeern - lt. Siegele die schönsten Früchte am einjährigen, unbeschnittenen Holz. Die früher empfohlene Triebeinkürzung zwecks besserer Verzweigung oder die Entfernung der Spitzen beim Befall durch den amerikanischen Stachelbeermehltau ist passé. Die Gerüstäste sollten nach spätestens 6 Jahren durch neue, bis ca. 40 cm Höhe entastete Triebe ersetzt; alle nicht benötigten Bodenschösslinge im Mai ausgebrochen oder ausgeschnitten werden.

Die seit Jahren im Lehrgarten angebauten Sommer- und Herbsthimbeeren sind begehrte Naschfrüchte. Während erstere sofort nach der Ernte bodennah abgeschnitten werden, bieten die remontierenden Sorten die Möglichkeit, ein erstes Mal im Herbst an der Rutenspitze und ein zweites Mal im folgenden Sommer in der Mitte derselben Ruten Früchte zu ernten. Wird dies gewünscht, sind beim Schnitt im Herbst/Winter nur die oberen, abgetragenen Rutenteile zu entfernen.

Beim Baumschnitt hat sich Siegele längst von den in älteren Lehrbüchern beschriebenen Gesichtspunkten entfernt. Im Vordergrund steht für ihn des Produkt und dessen Qualität (Menge, Fruchtgröße, Fruchtfarbe usw.). Grundlage der von ihm an 3 Apfelbäumen sowie je 1 Birn- und Zwetschgenbaum angewandten Schnittmethoden bildeten die Wachstums- und Schnittgesetze.

Während der ca. zweistündigen Unterweisung beantwortete Siegele zahlreiche Fragen zur Gehölzvermehrung, Düngung, Schädlingsbekämpfung usw.
Richard Mochel


Bericht zum Familienabend am 17. Januar 2015 im Restaurant am Allianzstadion

Bedingt durch das verspätete Eintreffen der Musikkapelle musste die Programmfolge kurzfristig umgestellt werden. So konnte zuerst der 1. Vorsitzende, Georg Kahl, das knapp 100 Personen zählende Publikum begrüßen und herzlich willkommen heißen.
Im Anschluß daran erfreute die Darbietung der Tanzgruppe Sandra Irrgang mit der Kinder-und Jugendtanzabteilung des TSV Rohr die Gäste. Bei diesem Auftritt waren die Mädchen im Alter von 4 ! bis 14 Jahren mit Feuereifer bei der Sache. Mit der Vorstellung der Fitzliputzlis und den fantasievollen Kostümen ernteten die Tänzerinnen anhaltenden Beifall.
Zur Unterhaltung spielte das Trio „ Schwabenpower“ bekannte Melodien und manche konnten das Tanzbein schwingen.
Zur Auflockerung gab es zwischendurch witzige Vorträge durch unser Vereinsmitglied Marliese Bock.
Der zweite Teil der Tanzdarbietung führte uns musikalisch durch verschiedene Länder mit landestypischer Folklore. Den Abschluss krönte noch der gekonnte Auftritt der Gruppe „Fallobst von der Streuobstwiese“ mit französischen Motiven. Unbeabsichtigt passte dieser Name perfekt zum Obst -und Gartenbauverein.
Im Anschluss an das Unterhaltungsprogramm wurde zu flotten Rhythmen getanzt und gesungen. Beim gemütlichen Zusammensein fand sich auch die Zeit für dies und jenes Schwätzchen.
Manfred Seher